Die Handwerkammer Ulm hat den Barbershops den Kampf angesagt. Im Fokus steht das Betriebsleitermodell, das den Barbershops erlaubt, auch Haarschnitte anzubieten. In manchen Shops werden nämlich zum Schein Friseurmeister dafür angestellt, diese sind dann selten vor Ort und bekommen auch kein regelmäßiges Gehalt. Dieses Schlupfloch soll jetzt geschlossen werden.

Handwerkskammer Ulm nimmt Barbershops unter die Lupe
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Handwerkskammer Ulm nimmt Barbershops unter die Lupe
So läuft der Kampf gegen Schwarzarbeit
Die Handwerkskammer selbst macht nun nach eigenen Angaben vermehrt Kontrollanrufe. Ist der eingetragene Meister mehrfach telefonisch nicht erreichbar, wird der Betrieb geprüft. Im schlimmsten Fall kann der Laden dann zumachen. Die Handwerkskammer wolle so Betriebe schützen, die sich an Regeln halten, und ein unfairen Wettbewerb verhindern, heißt es in der Mitteilung.
Neben diesen gezielten Kontrollen arbeitet die Ulmer Kammer auch eng mit dem Hauptzollamt zusammen und ist aktives Mitglied am Runden Tisch „Schwarzarbeit“. Der Zoll checkt regelmäßig Handwerksbetriebe, darunter auch Friseure und Barbershops.
In den letzten Wochen ging ein Pilz in deutschen Barbershops rum: