Mann mit Kopfhörer vor einem Fenster mit geschlossenen Jalousien (Symbolfoto)

Politik

Abgehörter Bundeswehr-Call: Hat es Russland SO geschafft?

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Judith Bühler
Judith Bühler  NEWSZONE-Team
Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun

Wie konnte Russland einen Call von deutschen Offizieren abhören? Die Spurensuche hat jetzt erste Ergebnisse geliefert.

Alles rund um die russische Abhöraktion ist noch nicht klar. Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius hat aber erste Infos bekannt gegeben, wie es zu der Abhöraktion kommen konnte.

  • Der Fehler lag wohl bei einem Teilnehmer der Schaltkonferenz.
  • Wegen einer Dienstreise hatte er sich von Singapur eingewählt - über eine nicht sichere Leitung.
  • Vermutlich war der abgehörte Call ein "Zufallstreffer" durch Russland.

Hier siehst du einen Ausschnitt des Statements von Pistorius:

Das Konferenzsystem "Webex" sei nicht von den Russen gehackt worden, so der aktuelle Stand. Diese Vermutung hatte es zunächst gegeben.

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Bundeswehr-Call durch Russland abgehört: Was ist passiert?

Russland soll ein Gespräch zwischen Bundeswehroffizieren der Luftwaffe zum Russland-Ukraine-Krieg abgehört haben. Darin soll es unter anderem darum gegangen sein, ob Taurus-Raketen theoretisch in der Lage wären, die russische Brücke zur Krim zu zerstören.

Als Reaktion auf die Abhöraktion hat Deutschland die Spionageabwehr hochgefahren:

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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