Archivbild: Franziska Giffey (SPD), Berliner Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe, äußert sich nach der Sitzung des Berliner SPD-Landesvorstands gegenüber Journalisten.

Politik

Angriff auf Ex-Ministerin: Polizei schnappt Verdächtigen

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Judith Bühler
Judith Bühler  NEWSZONE-Team
Niklas Behrend
Niklas Behrend

Nach dem Angriff auf SPD-Politikerin Franziska Giffey wurde ein 74-Jährigen festgenommen. Sie meldete sich auf Insta.

Die Berliner Wirtschaftssenatorin und ehemalige Familienministerin ist am Dienstag mit einem Beutel auf den Kopf geschlagen worden. Sie wurde dabei leicht verletzt und im Krankenhaus behandelt. Die Polizei glaubt, dass ein 74-jährigen Mann die Politikerin angegriffen haben soll. Er sei den Behörden schon früher aufgefallen und in eine Psychiatrie eingewiesen worden, gab die Staatsanwaltschaft bekannt.

Der 74-jährige mutmaßliche Angreifer der Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Das hat die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Mittwochabend im Onlinedienst X mitgeteilt.

Giffey nach Angriff via Instagram: Es geht mir gut, aber...

Nach der Attacke hat sich der Staatsschutz eingeschaltet. Momentan gibt es immer wieder Berichte, dass Politikerinnen und Politiker angegriffen werden. Auch Giffey nimmt in einem Insta-Statement darauf Bezug. Nach dem ersten Schreck gehe es ihr gut...

Dennoch besorgt und erschüttert mich die sich verstärkende "Freiwildkultur" mit der Menschen, die sich politisch in unserem Land einsetzen und engagieren, immer häufiger vermeintlich gerechtfertigten und hinzunehmenden Angriffen ausgesetzt sind.

Solche Angriffe sind nicht zu rechtfertigen, findet Giffey. Jeder dürfe bei uns seine Meinung sagen, aber es gebe eine Grenze - nämlich Gewalt gegen Menschen, die eine andere Auffassung haben, schreibt sie.

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Nach Angriff auf Giffey: Tatverdächtiger festgenommen

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Nach Angriff auf Giffey: Tatverdächtiger festgenommen

Die Kollegen vom ZDF haben geschaut, welche Parteien wie stark von Angriffen gegen Politikerinnen und Politikern betroffen sind. Dazu zählen hierbei nicht nur körperliche Attacken, sondern auch Beleidigungen oder Hetze:

Auch Giffeys Partei-Kollege ... wurde angegriffen - deutlich heftiger. Mehr zu diesem Fall gibt's hier:

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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