COLLAGE: Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90Die Grünen im Bundestag, kommt mit ihrem Mobiltelefon in der Hand zur Sitzung des Bundestages über den Haushalt. Daneben ein Tweet vom 19. Juni 2024.

EM

Empörung nach WTF-Tweet: "Stellt euch vor, da wären nur weiße deutsche Spieler"

Stand
Autor/in
Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun
Max Stokburger
Max Stokburger

Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt wollte den Sieg der deutschen Mannschaft loben - das ist aber schief gegangen.

Viele bekamen den Tweet der Politikerin in den falschen Hals. Auf X schrieb Katrin Göring-Eckardt:

Diese Mannschaft ist wirklich großartig. Stellt euch kurz vor, da wären nur weiße deutsche Spieler 🤷‍♀️🌈​🌈🌈

Viele reagierten auf ihren Tweet und warfen ihr Rassismus vor, weil sie die Hautfarbe der Spieler der Nationalmannschaft thematisiert. Unter den Kritikern befinden sich auch Politiker wie Wolfgang Kubicki:

Ich finde es wirklich bedenklich, wenn Menschen in Deutschland nach ihrer Hautfarbe bewertet werden. Die Kollegin sollte diesen Text schnell löschen. WK https://t.co/RO7ki1zCL0

Göring-Eckardt löscht Tweet: Deshalb hat sie es geschrieben

4.000 Kommentare später reicht es Göring-Eckardt: Sie löscht den Tweet und muss sich erklären. In einem weiteren Post stellt sie richtig, dass sie sich auf eine Umfrage bezogen hat. Bei dieser gab jeder fünfte Befragte an, dass er es besser fände, wenn mehr "weiße" Spieler in der deutschen Nationalmannschaft wären. Sie schreibt, dass sie sich wünscht, dass auch dieses Fünftel vom Gegenteil überzeugt wird.

Habe meinen Tweet gelöscht. Tut mir leid, wie ich formuliert habe. Mich hat aufgeregt, dass 21% der Deutschen es besser fänden, wenn mehr “Weiße” in der Nationalmannschaft wären. Ich bin stolz auf diese Mannschaft und wünsche mir, dass wir auch die 21% noch überzeugen. pic.twitter.com/wEFBOl3bq1

Deutschland hat es ins Achtelfinale der EM geschafft:

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

X ist ein soziales Netzwerk aus den USA und wird häufig von Politikern oder Journalisten genutzt. Bis zu seiner Umbenennung hieß das Netzwerk Twitter. Auch Unternehmen und Vereine sind auf X aktiv. Sie schreiben Beiträge (früher: Tweets) mit wichtigen Infos über sich selbst. Ein solcher Beitrag kann dadurch zu einer Nachrichtenquelle für uns werden. Wir prüfen natürlich, ob das Profil und der Beitrag echt sind. Seit Elon Musk das soziale Netzwerk gekauft hat, ist das allerdings schwieriger geworden. Deshalb sind wir sehr vorsichtig mit Informationen, die ausschließlich über X verbreitet werden.

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