Durch die Kontrollen soll verhindert werden, dass Hooligans und weitere potenzielle Gewalttäter wie Terroristen oder Cyberkriminelle für die Fußball-EM nach Deutschland kommen. Das hat das Bundesinnenministerium gesagt.
Welche Grenzen sind betroffen?
- Kontrolliert wird an den Grenzen zu Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, Belgien und Luxemburg.
- An den Grenzen zu Polen, Tschechien, der Schweiz und Österreich gibt es sowieso schon Grenzkontrollen. Diese wurden eingeführt, um Schleuserkriminalität zu bekämpfen.
- Damit die Grenzkontrollen für die EM möglichst reibungslos funktionieren können, sollen alle Reisenden und Pendler gültige Papiere mit dabei haben.

Fußball-EM ab heute sind flächendeckende Grenzkontrollen möglich
- Dauer
Die Bundespolizei kann ab sofort Grenzkontrollen an allen deutschen Grenzen durchführen. Anlass ist die Fußball-Europameisterschaft, die in der kommenden Woche beginnt.
An den Grenzen zu Österreich, Polen, Tschechien und der Schweiz sind schon länger stationäre Grenzkontrollen möglich, um Schleuser-Kriminalität zu stoppen. Von heute an, kann auch an den Übergängen zu Dänemark, Frankreich und den Benelux-Staaten stärker kontrolliert werden. Mit den Überprüfungen will die Bundespolizei gewaltbereite Fußballfans früh erkennen und stoppen. Denn teilweise haben die Euro-Teilnehmerstaaten auch Reiseverbote für Fußball-Hooligans verhängt. Im Fokus sind aber natürlich auch andere Straftäter. Gleichzeitig hat die Bundespolizei das Ziel, dass Reisende, Pendlerinnen und Pendler möglichst wenig beeinträchtigt werden. Alle sollten deshalb beim Grenzübertritt gültige Reisedokumente mit sich führen. Die wegen der Europameisterschaft angeordneten temporären Kontrollen sind auf EU-Ebene bis zum 19. Juli angemeldet. Sie enden also wenige Tage nach dem Endspiel der EURO im Berliner Olympiastadion.
Btw: Auch an Flughäfen und Häfen können Personen überprüft werden.
EM im Blick: So lief das letzte Testspiel der Nationalmannschaft
Fußball DFB-Elf bleibt torlos gegen die Ukraine - Schreckmoment nach dem Spiel
Trotz großer Dominanz und vielen Chancen hat es für die DFB-Auswahl nur für ein 0:0 gegen die Ukraine gereicht.