Eine "Hot Chip"-Verpackung. Den extremen scharfen Chip zu essen, ist ein gefährlicher Trend auf Social Media. (Foto: Polizei Dortmund)

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"Hot Chip Challenge": Baden-Württemberg verbietet Verkauf!

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Louis Leßmann
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Shayan Mirmoayedi
Shayan Mirmoayedi (Foto: SWR DASDING)

Nachdem es zu schlimmen Vorfällen mit "Hot Chips" kam, wird der Verkauf in Baden-Württemberg gestoppt.

Die Lebensmittelbehörden in Baden-Württemberg wurden aufgefordert, den Verkauf von "Hot Chips" zu verbieten. Das teilte das baden-württembergische Ministerium für Ernährung mit.

Worum geht's bei der "Hot Chip Challenge"?

Bei der "Hot Chip Challenge" geht es darum, einen extrem scharfen Chip zu essen. Der Hersteller gibt an, dass der Chip mit einer der schärfsten Chili-Schoten der Welt gewürzt ist - der Carolina Reaper. Videos der Challenge gehen auf Social Media viral, auch Stars wie Eligella und Willy haben mitgemacht.

"Hot Chip Challenge": Mädchen aus Garmisch-Pattenkirchen mussten ins Krankenhaus

Zwei Mädchen aus Garmisch-Partenkirchen wurde die Challenge zum Verhängnis. Die 13- und 14-Jährigen kauften sich am Freitag die Chips an einem Automaten. Daraufhin hatten sie Atemprobleme und mussten ins Krankenhaus. Dort wurden sie erst mal überwacht. Die Polizei ermittelt jetzt wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

Darum ist die "Hot Chip Challenge" so gefährlich

Offiziell dürfen die Chips erst ab 18 Jahren verkauft werden - und das hat einen Grund. Laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) kann ein Erwachsener maximal fünf Milligramm Capsaicin - der Scharfstoff in der Carolina Reaper - pro Kilogramm Körpergewicht ohne Probleme zu sich nehmen.

Bei jungen Menschen und zu großen Mengen kann das sehr schnell gefährlich werden und zu schweren Vergiftungen führen. Zwei Jugendliche in Dortmund haben deshalb am Freitag gesundheitliche Probleme bekommen, in den USA ist sogar ein Junge gestorben.

"Hot Chip Challenge": Was kannst du tun, wenn du zu scharf gegessen hast?

Wenn du so scharf gegessen hast, dass dir übel wird oder du Herzrasen bekommst, solltest du reagieren und im Notfall den Notdienst anrufen. Wenn es nur leichte Schärfe ist, kann ein ungetoastetes Toast mit zum Beispiel fettigem Frischkäse oder Mascarpone helfen. Auch Milch und Sahne werden häufig eingesetzt, um Schärfe zu neutralisieren.

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

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