Die Uni Kaiserslautern leitet ein Forschungsprojekt mithilfe von KI. Ziel ist es, Hirntumore künftig besser bekämpfen zu können.

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Kaiserslautern: KI soll helfen, Gehirntumore zu bekämpfen

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Niklas Behrend
Niklas Behrend
Max Stokburger
Max Stokburger

An der Uni in Kaiserslautern läuft gerade ein Forschungsprojekt. Künstliche Intelligenz ist ein wichtiger Teil davon.

Diese soll die Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern-Landau bei ihrem Ziel unterstützen. Das ist es herauszufinden, warum sich Gehirntumore sehr schnell an eine Behandlung mit Medikamenten anpassen können, was diese wiederum schwieriger macht. Dafür müssen die Forscher ganz viele Daten auswerten. Das passiert, in dem einzelne Zellen von Gehirntumoren untersucht werden. Dahinter steckt ein sehr langer und teurer Prozess.

Künstliche Intelligenz als Supporter

Die KI soll dabei unterstützen, die vielen Daten zu untersuchen. Die Forscher hoffen darauf, dass so festgestellt werden kann, welche Gene dafür sorgen, dass ein Tumor sich weiter ausbreitet. Außerdem soll die KI dabei helfen, vorherzusagen, welche Medikamente am besten gegen einen bestimmten Hirntumor helfen:

Damit könnte man bei jedem Patienten individuell eine Therapie planen, die bestmöglich auf den Tumorzustand abgestimmt ist.

Wichtig: Bevor das Ganze aber ausgereift ist, müssten nach dem Forschungsprojekt auch noch weitere Studien durchgeführt werden. Das Gute ist laut der Uni Kaiserslautern: Das Verfahren würde sich dann wohl auch auf andere Krebsarten übertragen lassen.

Auch hier wird KI beim Kampf gegen Gehirntumore eingesetzt:

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