Die Fanzone auf dem Schlossplatz in Stuttgart mit vielen Fans. (Symbolbild)

Stuttgart

Messerangriff beim Public Viewing: 25-Jähriger in U-Haft

Stand
Autor/in
Alicia Tedesco
Autorenprofil Alicia Tedesco
Max Stokburger
Max Stokburger

Der 25-Jährige soll in der EM-Fanzone in Stuttgart mehrere Männer mit einem Messer verletzt haben. Was ist bekannt?

Zu dem Angriff kam es laut Polizei am Mittwochabend in der Fanzone auf dem Stuttgarter Schlossplatz beim EM-Spiel zwischen der Türkei und Tschechien:

  • Durch die Messerattacke sind drei Menschen verletzt worden - zwei von ihnen schwer, sagte eine Polizeisprecherin.
  • Ein verletzter 38-Jähriger habe kurzzeitig sogar in Lebensgefahr geschwebt.
  • Vor Ort wurde ein 25-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Er sitzt jetzt in U-Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ein versuchtes Tötungsdelikt vor.
  • Warum es zu dem Angriff gekommen ist, ist noch unklar.
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Messerangriff auf Fan-Zone in Stuttgart: Wie kam Messer auf Gelände?

Dauer

Messerangriff auf Fan-Zone in Stuttgart: Wie kam Messer auf Gelände?

Auseinandersetzung mit Messer in Stuttgart: Polizei bittet um Hinweise

Nach der Attacke wurde der Schlossplatz geräumt und zur Spurensicherung gesperrt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Für Hinweise, Videos und Bilder von der Auseinandersetzung beim Public Viewing hat die Polizei ein Portal eingerichtet:

#s2606 Wichtige Information! Zur Auseinandersetzung am #Schlossplatz mit Verletzten haben wir ein Hinweisportal eingerichtet:▶️ https://t.co/V81Hf8REZHUnterstützen Sie unsere Ermittler, laden Sie Ihre Bilder, Videos und Hinweise nur dort hoch. Eure #Polizei #Stuttgart

💡: Der Chef der "in.Stuttgart"-Veranstaltungsgesellschaft sagte, dass das Fanfest fortgesetzt wird. Am Sicherheitskonzept werde festgehalten.

Welche Teams im Achtelfinale der EM 2024 sind, checkst du hier:

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die Presseabteilung der Polizei verfasst zu vielen Einsätzen einen kurzen Bericht. Der wird den Medien zur Verfügung gestellt. Sie liefern Informationen zum Beispiel zu Unfällen, Ermittlungen und Festnahmen. Außerdem veröffentlicht die Polizei auch Zeugenaufrufe oder Bilder von vermissten Personen und bittet die Medien darum, die Informationen zu verbreiten.

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

X ist ein soziales Netzwerk aus den USA und wird häufig von Politikern oder Journalisten genutzt. Bis zu seiner Umbenennung hieß das Netzwerk Twitter. Auch Unternehmen und Vereine sind auf X aktiv. Sie schreiben Beiträge (früher: Tweets) mit wichtigen Infos über sich selbst. Ein solcher Beitrag kann dadurch zu einer Nachrichtenquelle für uns werden. Wir prüfen natürlich, ob das Profil und der Beitrag echt sind. Seit Elon Musk das soziale Netzwerk gekauft hat, ist das allerdings schwieriger geworden. Deshalb sind wir sehr vorsichtig mit Informationen, die ausschließlich über X verbreitet werden.

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