Das Bild zeigt Wladimir Putin und Kim Jong-un bei ihrem Treffen auf dem Weltraumbahnhof Kosmodrom in Wostotschny.

Politik

Schickt Nordkorea jetzt Waffen nach Russland?

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Jonas Neugebauer
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Katharina Kunz
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Die Staatschefs von Russland und Nordkorea haben sich getroffen. Sie wollen zusammenarbeiten - auch beim Militär.

Wladimir Putin und Kim Jong-un haben sich auf dem russischen Weltraumbahnhof in Wostotschny getroffen. Der liegt im Südosten Russlands, nah an der chinesischen Grenze. Ziel der beiden ist, dass sie sich gegenseitig unterstützen.

Laut russischen Nachrichtenagenturen will Putin Nordkorea beim Bau von Satelliten helfen. Nordkorea plant demnach in Zukunft im Weltall aktiver zu werden. Außerdem haben die beiden über eine militärische Zusammenarbeit gesprochen. Kim war in Begleitung von hochrangigen Militärvertretern, darunter Funktionäre für Waffenproduktion und Raumfahrttechnologie. Details über die Gespräche sind nicht bekannt.

Putin und Kim Jong-un: Geht es um Waffen für den Krieg?

Davon gehen viele Experten aus:

  • Nordkorea soll viele Artilleriegeschosse und Raketen besitzen, die Russland vermutlich im Russland-Ukraine-Krieg gut gebrauchen könnte.
  • Im Gegenzug würde Nordkorea zum Beispiel Technik für Satelliten und Atom-U-Boote oder auch Lebensmittellieferungen von Russland bekommen.
  • Es könnte auch um Deals zwischen Russland, Nordkorea und China gehen.

US-Präsident Joe Biden warnt Nordkorea vor Waffen-Deals ...

... und droht mit Sanktionen. FYI: Sanktionen sind Strafen, die sich Länder gegenseitig aufbrummen, wenn zum Beispiel Verträge oder das Völkerrecht nicht eingehalten werden. Im konkreten Fall soll es um eine Reihe an Verstößen gegen Beschlüsse des UN-Sicherheitsrates gehen, so der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller.

Wladimir Putin blockiert derzeit ein neues Getreideabkommen:

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