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Gesundheit

Junge Menschen häufig krankgeschrieben - das ist der Grund

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Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz
Alina Surawicz
Portraitfoto von Alina Surawicz

So oft wie nie zuvor sind junge Arbeitnehmer krank und können nicht zur Arbeit. Ein Grund ist die psychische Belastung.

Laut der Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg ist die Zahl der Krankenscheine für Beschäftigte unter 30 Jahren im Vergleich zu 2021 im letzten Jahr um mehr als die Hälfte gestiegen. Im Durchschnitt haben die jungen Menschen 19 Tage bei der Arbeit gefehlt. Auch im Vergleich zu den Jahren davor ist das ein Rekord.

Die häufigsten Gründe für Krankschreibungen:

  • Atemwegserkrankungen
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Corona
  • Rückenschmerzen

Psychische Erkrankungen steigen seit Jahren

Die AOK betonte, dass die Zahl der Krankentage wegen psychischer Belastung konstant zunimmt. In den letzten zehn Jahren ist sie bei den jungen Menschen um 50 Prozent gestiegen. Vor allem Angst- und Belastungsstörungen nehmen demnach zu. Dieser Trend ist alarmierend, heißt es von der AOK. Man müsse sich die Diagnosen, die dahinter stehen, genau angucken.

Zukunftsängste, Leistungsdruck und eine permanente Erreichbarkeit können zu hohen Belastungen führen und psychische Erkrankungen begünstigen.

2023: Wohl so viele Krankschreibungen wie noch nie

In diesem Jahr gab es wohl noch mehr Krankschreibungen als 2022. Das schreibt die "Rheinische Post", die sich auf Daten der großen Krankenkassen bezieht. "Aufgrund unserer Analyse gehen wir davon aus, dass wir 2023 zum ersten Mal seit vielen Jahren insgesamt auf deutlich über 20 Fehltage pro Beschäftigte und Jahr kommen werden", sagte der DAK-Vorstand Andreas Storm der Zeitung.

Warum auch Alleinsein krank machen kann, liest du hier:

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