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Apple kassiert Milliarden-Strafe: DAS hat Spotify damit zu tun!

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Niklas Behrend
Niklas Behrend
Max Stokburger
Max Stokburger

Die EU-Kommission hat eine Strafe von 1,8 Milliarden Euro gegen Apple ausgesprochen. Spotify hatte sich 2019 über Apple beschwert.

Die Spotify-Beschwerde hat dann ausführliche Ermittlungen gegen Apple ausgelöst. Am Montag hat die EU-Kommission die Strafe gegen Apple verkündet. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, seine "beherrschende Stellung" missbraucht zu haben.

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EU-Kommission verdonnert Apple zu Milliardenstrafe

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1,8 Milliarden Euro Strafe fordert die EU-Kommission von dem US-Tech-Konzern. Aus Sicht der Brüsseler Behörde nutzt Apple seine beherrschende Marktmacht beim Vertrieb von Musikstreaming-Diensten aus.
Konkret im Blick der EU-Kommission: der Apple-eigene App Store. Musik-Streaming-App-Entwickler müssen ihre Dienste über diesen App Store anbieten, falls sie I-Phone oder I-Pad-Nutzer erreichen wollen. Laut Untersuchung der EU-Kommission verbietet Apple den Entwicklern aber, über alternative oder billigere Musikabos zu informieren, die außerhalb des App Stores verfügbar sind. Eine Folge davon: Der Apple eigene Streamingdienst wirke gegenüber den Konkurrenten attraktiver.
Auch kritisiert die EU-Kommission, dass der Konzern hohe Provisionen von den App-Entwicklern verlange. Die müssten dann diese Kosten wiederum an die Apple-Kunden weitergeben. Das Ergebnis: seit fast zehn Jahren würden Apple-Kunden damit draufzahlen. Diese Praxis hat der Musikstreaming-Dienst Spotify schon lange als unf

Apple hat "beherrschende Stellung" missbraucht: Was ist damit gemeint?

Konkret soll Apple andere Musikstreaming-Dienste - wie Spotify - im App-Store benachteiligt haben. So können diese laut der Beschwerde von Spotify keine Preisangaben machen oder Internetseiten verlinken, über die ein Abo auch günstiger abgeschlossen werden kann. So hat sich Apple laut der EU-Kommission einen Wettbewerbsvorteil für das eigene Produkt "Apple Music" verschafft.

Milliarden-Strafe: Apple ist sauer

Apple findet, dass die Strafe unfair ist und weist die Vorwürfe zurück. Das Unternehmen will jetzt rechtlich gegen die Strafe vorgehen.

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