Kinder der Kindertagesstätte "Wolkenzwerge" laufen am 01.10.2015 in Berlin an den Händen eines Betreuers. Dieser trägt eine gelbe Warnweste, auf die der Schriftzug "Kita" gedruckt ist. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance / Lukas Schulze/dpa | Lukas Schulze)

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"Care Pay Gap" bei 17 Prozent: Was ist das eigentlich?

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Zilan Hatun
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Soziale Berufe sind wichtig - doch sie werden im Vergleich nicht so gut bezahlt und haben anstrengende Arbeitszeiten.

Menschen in Deutschland, die im sozialen Sektor arbeiten - zum Beispiel in Kitas, Altenheimen und der Sozialarbeit - verdienen durchschnittlich 17 Prozent weniger als Beschäftigte in anderen Sektoren. Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Deutschen Roten Kreuzes hervor. Diese liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

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"Care Pay Gap" für soziale Berufe bei 17 Prozent

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"Care Pay Gap" für soziale Berufe bei 17 Prozent

Einige Nachteile in der sozialen Branche

Laut der Studie werden die Beschäftigten im sozialen Sektor nicht nur unterdurchschnittlich bezahlt, sondern haben zudem auch anstrengendere Arbeitszeiten. Der größere "Care Pay Gap" könne aber auch damit erklärt werden, dass es zwischen Männern und Frauen eine Lohnlücke gibt - den "Gender Pay Gap". Es arbeiten mehr Frauen als Männer im sozialen Sektor. Das Deutsche Rote Kreuz findet, die Politik müsse mehr Geld in soziale Berufe stecken.

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