Demonstrierende mit Mahsa Amini Plakat (Foto: picture-alliance / Reportdienste, picture alliance/dpa | Bodo Marks)

Iran

Proteste wegen Mahsa Amini: Wieder Teilnehmer hingerichtet

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Alina Surawicz
Portraitfoto von Alina Surawicz (Foto: DNA Creative Collective / Niko Neithardt)
Max Stokburger
Max Stokburger  (Foto: SWR DASDING)

Dem Mann wird vorgeworfen, einen Polizisten während der Proteste überfahren zu haben. Deshalb musste er sterben.

Das berichtet das Justizportal Misan, das als Sprachrohr der iranischen Justiz gilt, am Dienstag. Mohammed Ghobadlu ist nicht der Erste, der nach den Protesten wegen Mahsa Amini hingerichtet wurde. Was ist über Ghobadlu bekannt?

  • Laut Menschenrechtsorganisationen wurde er 23 Jahre alt.
  • Nach Recherchen der "New York Times" war er von Beruf Friseur.
  • Ghobadlu wurde in Teheran kurz nach Ausbruch der Proteste Ende September 2022 festgenommen.
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Wieder Teilnehmer an Protesten im Iran hingerichtet

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Im Iran ist wieder ein Teilnehmer an Protesten nach dem Tod Mahsa Jina Aminis hingerichtet worden. Der Mann ist der neunte Verurteilte im Zusammenhang mit den Protesten, dessen Todesurteil nun vollstreckt wurde.

Kritik an Hinrichtungen im Iran

Amnesty International bezeichnete die Prozesse als unfaire "Scheinverfahren". Kritikerinnen und Kritiker werfen den Politikern in Teheran vor, mit den Hinrichtungen Angst zu verbreiten und die Protestbewegung einschüchtern zu wollen. Auch prominente Juristen im Iran kritisierten die Verfahren.

Als Mahsa Aminis Tod am 16. September 2022 bekannt wurde, löste das eine der größten Protestwellen im Iran aus. Die 22-Jährige starb damals kurz nach ihrer Verhaftung durch die iranische Sittenpolizei.

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Menschenrechtspreis an Mahsa Amini verliehen

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Menschenrechtspreis an Mahsa Amini verliehen

Es gab einen Menschenrechtspreis für Mahsa Amini:

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