Lionel Messi, Fußballstar aus Argentinien und Kapitän von Inter Miami CF, betritt das Hongkong-Stadion, das von Messi-Fans umringt ist, die seinen Namen bejubeln.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Liau Chung-Ren)

Fußball

Nach Pfeifkonzert wegen No-Show: Messi droppt Statement

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Jonas Neugebauer
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Niklas Behrend
Niklas Behrend  (Foto: SWR DASDING)

Lionel Messis Klub Inter Miami war für ein Freundschaftsspiel in Hongkong. Fast 40.000 Fans wollten ihn unbedingt sehen.

Gespielt hat er aber nicht eine Minute - der 36-jährige Superstar saß das gesamte Spiel auf der Bank. Zehn Minuten vor Spielende wurden die Fans nervös und forderten Messi. Der Trainer wechselte ihn aber nicht ein. Auch Stürmer-Star Luis Suárez kam nicht ins Spiel.

Jetzt hat Messi auf der chinesischen Social-Media-Plattform Weibo ein Statement hochgeladen. Darin erklärt er, warum er beim Freundschaftsspiel Anfang Februar nicht spielen konnte. Er sagt, dass es keine politischen Gründe hatte. Er hatte demnach Probleme mit deinen Adduktoren und wollte einfach kein Risiko eingehen, damit die Verletzung nicht schlimmer wird:

Verletzung war schon bekannt - Hongkong trotzdem sauer

Einige Fans sollen nach dem Spiel ihr Geld zurückgefordert haben. Messis Trainer Gerardo Martino hatte sich schon nach dem Spiel bei den Fans entschuldigt und gesagt, dass das Risiko wegen einer Muskelverletzung zu hoch war. Hongkongs Regierung fand das alles aber gar nicht lustig:

Die Regierung und alle Fußballfans sind äußerst enttäuscht, dass Messi in dem Freundschaftsspiel weder spielen noch den Fans auf Bitte persönlich eine Erklärung geben konnte.

Großer Messi-Hype in Hongkong

Schon zum Training vor dem Spiel kamen Zehntausende, um Messi zu sehen. Viele Touristen sollen extra für den Superstar nach Hongkong gereist sein.

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