Apples Sprachassistent Siri schneide heimlich - also ohne, dass jemand "Hey Siri" gesagt hat - Gespräche mit und gebe die Informationen an Werbetreibende weiter, heißt es in der Sammelklage. So sei bei manchen Klagenden nach bestimmten Gesprächen plötzlich die passende Werbung auf dem Apple-Gerät angezeigt worden.
Datenschutz-Klage wegen Siri: Was macht Apple?
Apple hat jetzt vorgeschlagen, den Rechtsstreit mit einer außergerichtlichen Einigung zu beenden. Der Tech-Riese hat sich mit den Klägern darauf geeinigt, 95 Millionen US-Dollar zu zahlen.
Wenn das zuständige Gericht in Kalifornien der Einigung zustimmt, können Millionen Apple-User in den USA Geld verlangen. Alle Kundinnen und Kunden, die zwischen dem 17. September 2014 und Ende 2024 ein Apple-Produkt mit Siri besessen haben, können laut Gerichtsakten 20 Dollar pro Gerät - bei maximal fünf Geräten - einfordern
Wichtig: Der Vorschlag zur Einigung ist kein Schuldeingeständnis von Apple. Der Konzern weist weiterhin jedes Fehlverhalten zurück.
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