Tote bei israelischem Angriff auf Stadt Rafah in Gaza (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/AP | Fatima Shbair)

Israel-Hamas-Krieg

Tote bei israelischem Angriff auf Rafah

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Shayan Mirmoayedi
Shayan Mirmoayedi (Foto: SWR DASDING)
Max Stokburger
Max Stokburger  (Foto: SWR DASDING)

Über 20 Menschen sollen bei dem Angriff getötet worden sein. Deutschland warnt Israel vor weiteren Angriffen auf Rafah.

Augenzeugen berichten am Samstagmorgen von Bomben-Angriffen auf Häuser. 28 Menschen sollen nach Informationen der Nachrichtenagentur AP getötet worden sein - darunter zehn Kinder. Der Hintergrund: Benjamin Netanjahu, Chef der israelischen Regierung, hatte der Armee den Befehl erteilt, einen großen Angriff auf Rafah vorzubereiten. Denn: In der Stadt gebe es noch vier Hamas-Bataillone. Die Bevölkerung soll die Stadt verlassen.

Baerbock: Angriff wäre "humanitäre Katastrophe mit Ansage"

Die Not in Rafah sei jetzt schon unfassbar, warnte die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock. Wohl rund 1,3 Millionen Menschen suchen dort auf engstem Raum Schutz. Nächste Woche will Baerbock wieder in Israel mit Regierungsvertretern reden.

Die Not in #Rafah ist schon jetzt unfassbar. 1,3 Mio. Menschen suchen dort auf engsten Raum Schutz vor den Kämpfen. Eine Offensive der israelischen Armee auf Rafah wäre eine humanitäre Katastrophe mit Ansage. Die Menschen in #Gaza können sich nicht in Luft auflösen. 1/2

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Baerbock warnt vor humanitärer Katastrophe in Rafah

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Baerbock warnt vor humanitärer Katastrophe in Rafah

UN: Humanitäre Hilfe kommt teilweise nicht an

Laut UN lässt Israel viele Hilfslieferungen in den Norden des Gaza-Streifens nicht durch. 39 von 76 geplanten Hilfs-Konvois und UN-Besuchen wurden demnach verweigert. Der Internationale Gerichtshof hatte Ende Januar verbindlich entschieden, dass Israel humanitäre Hilfe nach Gaza lassen muss.

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