Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, spricht während einer Pressekonferenz im Elysee-Palast.

Russland-Ukraine-Krieg

Schickt Frankreich bald Soldaten in die Ukraine?

Stand
Autor/in
Louis Leßmann
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Niklas Behrend
Niklas Behrend

Das schließt der französische Präsident Emmanuel Macron zumindest nicht mehr aus.

Macron hatte 21 europäische Staats- und Regierungschefs zu einer Ukraine-Konferenz am Montag in Paris eingeladen. Dort ging es auch um die Frage, ob westliche Soldaten in die Ukraine geschickt werden sollen. Frankreichs Präsident sagte dazu, dass es zwar keine Einigkeit unter den Ländern gebe, aber nichts ausgeschlossen werden dürfe.

Wir werden alles Notwendige dafür tun, damit Russland diesen Krieg nicht gewinnen kann.

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Macron schließt Einsatz von Bodentruppen in der Ukraine nicht aus

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Macron schließt Einsatz von Bodentruppen in der Ukraine nicht aus

Scholz zögert weiter bei Marschflugkörpern

Macron hat auf der Konferenz ebenfalls angekündigt, dass es einen Zusammenschluss für Mittel- und Langstreckenraketen geben wird. Welche Länder dabei sein werden, sagte er nicht. Bundeskanzler Olaf Scholz ist währenddessen weiter dagegen, der Ukraine Taurus-Marschlugkörper zu senden:

Deutsche Soldaten dürfen an keiner Stelle und an keinem Ort mit den Zielen, die dieses System erreicht, verknüpft sein. Auch nicht in Deutschland.

Alle aktuellen Entwicklungen im Russland-Ukraine-Krieg findest du im Liveticker von SWR3:

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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