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Reisewarnung

USA: In diesen Bundesstaat sollen schwarze Menschen nicht reisen

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Alicia Tedesco
Autorenprofil Alicia Tedesco (Foto: SWR, Privat Alicia Tedesco)
Niklas Behrend
Niklas Behrend  (Foto: SWR DASDING)

Die Bürgerrechtsbewegung NAACP warnt Afro-Amerikaner und andere Minderheiten vor Reisen nach Florida.

Der Hintergrund: In Florida dürfen Schulen bestimmte Ansätze zur Sklaverei, Sexualität und Diversität nicht mehr unterrichten. Zum Beispiel wurde an einer High School der Leistungskurs "Afro-Amerikanische Studien" verboten. Die Regeln für Migranten wurden ebenfalls verschärft, wodurch Menschen ohne Papiere in Florida beispielsweise kein Auto mehr fahren dürfen.

Die NAACP sagt, dass Florida sich damit offen feindselig gegenüber Afro-Amerikanern, People of Color und der LGBTQIA+ Community zeigt. Viele Menschen fürchten daher, bald nicht mehr akzeptiert zu werden.

Reisewarnung für Florida: NAACP kritisiert Gouverneur DeSantis

Der NAACP zufolge will der republikanische Gouverneur Ron DeSantis die schwarze Geschichte löschen und Diversität, Gerechtigkeit und Inklusion an Floridas Schulen einschränken. Darum sprach sie jetzt die Reisewarnung aus. Damit sind sie nicht die ersten: Wegen der diskriminierenden Gesetze hatten das schon andere Organisationen getan. Der Gouverneur hat sich dazu bislang nicht geäußert.

Die NAACP (National Association for the Advancement of Colored People) ist eine wichtige Bürgerrechtsbewegung der USA, die sich für die Rechte farbiger Minderheiten im Land einsetzt.

Florida stand kürzlich auch wegen der Todesstrafe in der Kritik:

USA Todesstrafe: HIER müssen nicht mehr alle Geschworenen zustimmen

Im Bundesstaat Florida reichen in Zukunft acht von zwölf Stimmen der Geschworenen, um die Todesstrafe auszusprechen.

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