Cillian Murphy posiert im Presseraum mit dem Preis für die beste Leistung eines Schauspielers in einer Hauptrolle für "Oppenheimer" bei der Oscar-Verleihung im Dolby Theatre in Los Angeles.  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/Invision via AP | Jordan Strauss)

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Oscars 2024: "Oppenheimer" räumt ab!

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Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

So war der Mega-Auftritt von Ryan Gosling, der "Barbenheimer"-Fight und Deutschlands große Oscar-Hoffnung Sandra Hüller.

Die Oscars 2024 hätten nicht spannender sein können. Den ganzen Sommer hieß es: "Barbie" vs. "Oppenheimer". Jetzt konnte ein Film endgültig den Fight für sich gewinnen.

"Oppenheimer": Sieben Auszeichnungen für Epos

Der Film von Christopher Nolan hatte 13 Nominierungen und konnte mehr abräumen als jeder andere Streifen des Abends. In sieben Kategorien gewann "Oppenheimer" - teils auch in den wichtigsten:

  • Bester Film
  • Beste Regie für Christopher Nolan
  • Bester Nebendarsteller für Robert Downey Jr.
  • Bester Hauptdarsteller für Cillian Murphy
  • Bester Schnitt
  • Beste Kamera
  • Beste Filmmusik

"Barbie" hingegen gewann "nur" den Preis für den besten Song.

Billie Eilish gewinnt zweiten Oscar: Rekord!

Dieser ging an Billie Eilish und ihren Bruder Finneas für "What Was I Made For?". Es ist der zweite Oscar für das Duo. Sie gewannen schon letztes Jahr mit "No Time To Die". Damit sind die beiden die jüngsten Menschen, die zwei Oscars gewonnen haben. Billie ist 22, Finneas ist 26 Jahre alt. Billie und ihr Bruder konnten sich gegen ihren Konkurrenten Ryan Gosling durchsetzen. Er war nominiert mit "I'm Just Ken". Bei der Verleihung performte er den Song bei einem Mega-Auftritt:

Ryan Gosling performs “I’m Just Ken” at the #Oscars. pic.twitter.com/SINQVjdL8A

Kein Oscar für Deutschland

Dieses Jahr standen die Chancen auf einen Oscar für Deutschland besonders gut. Mit "Das Lehrerzimmer" und "Perfect Days" waren zwei deutsche Regisseure nominiert in der Kategorie des besten internationalen Films. Der Preis ging an die britische Produktion "The Zone Of Interest" - in diesem spielt zumindest die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller die Hauptrolle. Hüller war nominiert als beste Hauptdarstellerin in "Anatomie eines Falls". Der Preis ging jedoch an Emma Stone für den Film "Poor Things".

Gaza-Krieg als Thema bei der Oscar-Verleihung

Jonathan Glazer ist der Regisseur von "The Zone Of Interest". In seiner Dankesrede machte er auf den Krieg im Gazastreifen aufmerksam. Billie Eilish und ihr Bruder Finneas O'Connell trugen rote Anstecker für eine Waffenruhe in Gaza. Rund um das Dolby Theatre in Los Angeles gab es Proteste gegen den Krieg.

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