Symbolbild: Landesregierung Baden-Württemberg unterstützt Projekt zu Sexualität in Behinderteneinrichtungen mit 300.000 Euro  (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa/dpa-tmn | Christin Klose)

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300k für Projekt zu Sexualität in der Behindertenhilfe

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Shayan Mirmoayedi
Shayan Mirmoayedi (Foto: SWR DASDING)
Katharina Kunz
Redakteurin Katharina Kunz (Foto: SWR)

Betreuer, Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen sollen Ideen und Regeln sammeln, die im Alltag helfen.

Mit dem Projekt sollen das Recht und die Möglichkeit von Menschen mit Behinderung gestärkt werden, ihr Sexualleben selbst zu bestimmen. Außerdem soll Klarheit für Betreuer in Behinderteneinrichtungen geschaffen werden. Dabei geht es um Themen wie:

  • Wenn eine betreute Person schwanger sein könnte: Darf der Betreuer oder die Betreuerin einen Test machen? Muss den Eltern Bescheid gesagt werden?
  • Darf man über Nacht Besuch im Zimmer haben?
  • Infos zu Verhütungsmitteln und zu Sexualität allgemein, die teilweise nicht bekannt sind

Konzepte in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung fehlen

Der Grund für dieses Projekt: Solche Fragen und Infos sind in vielen Einrichtungen nicht geklärt. Oft wird erst darüber gesprochen, wenn es zu Problemen wie Gewalt kommt. Mit dem Projekt von ProFamilia und der Lebenshilfe soll sich das ändern. Dafür gibt es von der baden-württembergischen Landesregierung 300.000 Euro.

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    Erbrechen, Durchfall, Übelkeit: Nach dem Feiern sind viele Leute krank geworden. Jetzt gibts Untersuchungen.

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