Frau hört traurige Musik (Foto: IMAGO, Symbolbild IMAGO / Panthermedia)

Musik

Findest du, Songtexte werden eintöniger und aggressiver?

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Aslı Kaymaz
Asli Kaymaz (Foto: SWR DASDING)
Hans Liedtke
Hans Liedtke  NEWSZONE (Foto: SWR DASDING)

Dann hast du Recht! Eine Studie hat Lyrics von Songs der letzten 50 Jahre analysiert. Bilden die Songs die Realität ab?

In der Studie ging es um die Top 40 Songs aus englischsprachigem Rap, Country, Pop, R&B and Rock von 1970 bis 2020. Dabei wurden sowohl die Songtexte untersucht als auch die musikalische Gestaltung der Songs. Das waren die Ergebnisse:

  • Songs haben heute kürzere Lyrics als früher und die wiederholen sich im Lied häufiger.
  • Es gibt mehr traurig und wütend klingende Musik als glückliche im Vergleich zu früher.
  • Anti-Soziale Inhalte sind stärker verbreitet. Songs sind mehr "Ich-bezogen" und haben viel mehr Wörter wie "töten" und "hassen", als früher. Die Texte sind einiges wütender geworden.
  • Romantische Songs drehen sich inzwischen viel mehr um Sex und weniger um Liebe.

Als Grundlage für die Studie haben die Experten 353.320 Songs untersucht.

Musik als Spiegel der Gesellschaft: Sind Menschen trauriger, wütender, egoistischer als früher?

Kunst und Musik sind ein Tool für Menschen ihre Realität an die Öffentlichkeit zu tragen. Deswegen gibt es ja auch so viele unterschiedliche Musik-Genres. Musik bildet also ab, wie es Menschen aus verschiedenen Bubbles geht. Es ist ein Ventil, aber auch eine Möglichkeit Probleme anzusprechen und Veränderung zu fordern. Das schreibt die Wissensplattform ku-bi.
Das Problem: Durch Streaming zum Beispiel hat sich das Musikhören stark verändert. Musik ist mehr im Hintergrund und sagt nicht mehr so viel über die einzelnen Hörer aus - auch das war ein Ergebnis der Studie.

Im Streaming-Game soll es neue Regeln geben:

In der Musikwelt gehts grad ziemlich ab. Zum Beispiel bei HipHop-Legende P.Diddy:

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