Passagiere stehen am Flughafen vor dem Flugplan. Trotz hoher Preise für Flugtickets reisen die Menschen im Sommer 2023 fast so viel wie 2019 vor der Corona-Pandemie. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Roberto Pfeil)

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Streik! Am Stuttgarter Flughafen ging gar nichts ✈️

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Jonas Neugebauer
Autorenprofil Jonas Neugebauer (Foto: SWR, Privat Jonas Neugebauer)
Niklas Behrend
Niklas Behrend  (Foto: SWR DASDING)

Erst Züge, dann Busse und Ärzte: Aktuell wird in Deutschland viel gestreikt - auch an den Flughäfen.

Dort streikte am Donnerstag das Sicherheitspersonal. Dazu hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Insgesamt waren elf Flughäfen betroffen, darunter Frankfurt am Main, Hamburg, Berlin und Stuttgart. Der Streik endete um Mitternacht.

Über 1.000 Flüge betroffen

Der Flughafenverband sagte, dass deutschlandweit 1.100 Flüge ausgefallen sind. Das bedeutet Probleme für circa 200.000 Passagiere. Am Stuttgarter Flughafen wurden alle Flüge gestrichen. Auch 30 Flüge, die in Stuttgart ankommen sollten, fielen aus.

(1) A strike by security staff at Frankfurt Airport has been announced for Thursday, February 1 2024. The strike will cause major disruptions and flight cancellations throughout the day. In particular, security checkpoints outside the transit area will remain closed. pic.twitter.com/iXwGdFPi2Q

Worum geht es genau?

Um Geld: Verdi will ein höheres Gehalt für knapp 25.000 Menschen:

  • Verdi will 2,80 Euro mehr pro Stunde erreichen.
  • Außerdem soll es zum Beispiel mehr Geld für Überstunden geben.
  • Streiken werden deshalb Beschäftigte aus der Luftsicherheit, der Fluggastkontrolle, der Personen- und Warenkontrolle, der Frachtkontrolle und des Service.
  • Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) findet den Streik "unangemessen". Der Verband hätte lieber weiter verhandelt.
  • Neue Verhandlungen sollen am 6. Februar starten.

Hier soll auch gestreikt werden:

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Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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