Menschen inspizieren Schäden und bergen Gegenstände aus ihren Häusern nach israelischen Luftangriffen im Viertel Al-Zaytoun. Menschen inspizieren Schäden und bergen Gegenstände aus ihren Häusern nach israelischen Luftangriffen im Viertel Al-Zaytoun in Gaza-Stadt.

Israel-Hamas-Krieg

Gaza: Schießt Israel bei Lebensmittellieferung auf Zivilisten?

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Autor/in
Basti Schmitt
Bastian Schmitt
Isabel Gebhardt
Isabel GebhardtNEWSZONE-Team

Heftige Vorwürfe: Die Hamas sagt, dass Israel auf eine Menschenmenge geschossen hat.

Dabei sollen 21 Menschen getötet und 150 verletzt worden sein. Das sagt der Leiter eines Krankenhauses in Gaza-Stadt der Nachrichtenagentur AFP. Aktuell lässt sich nicht unabhängig überprüfen, was an der Sache dran ist. Die israelische Armee sagt, dass das nicht stimmt und man den Vorfall untersuchen wird. Ende Februar gab es einen ähnlichen Fall, bei dem die israelische Armee eine "begrenzte Zahl von Schüssen durch israelische Soldaten" letztlich zugegeben hatte.

SWR-Reporterin Sophie von der Thann hat den Überblick:

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Hamas: Schüsse auf wartende Menschenmenge in Gaza

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Hamas: Schüsse auf wartende Menschenmenge in Gaza

Hamas schlägt Geisel-Deal vor

  • Die Hamas will Frauen, Kinder, ältere und erkrankte Menschen sowie Soldatinnen freilassen.
  • Im Gegenzug soll Israel 700 bis 1.000 inhaftierte Palästinenser freilassen - darunter circa 100 Gefangene, die zu lebenslanger Haft verurteilt sind.

Nur unter diesen Bedingungen würde die Hamas einer sechswöchigen Feuerpause zustimmen. Darüber berichtet Reuters, denen der Deal vorliegt. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte hingegen, dass der Vorschlag "unrealistisch" sei.

Palästinenser begutachten die massiven Schäden, die ein israelischer Luftangriff verursacht hat. Um den Menschen im Norden des Gazastreifens Lebensmittel zu bringen, wurde eine neue Strecke getestet.

Hamas erklärt sich zu sechswöchiger Feuerpause bereit

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Hamas erklärt sich zu sechswöchiger Feuerpause bereit

Die Leute in Gaza zu versorgen, ist schwierig. Flugzeuge könnten helfen:

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Reuters ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

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