Der Schriftzug "1,5 Grad ist das Limit" ist auf einem Protestplakat zu lesen. Das erreichen der Kimaziele ist noch möglich, sagt die Internationale Energieagentur. (Foto: dpa Bildfunk, picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg)

Klima

Können wir das 1,5-Grad-Ziel noch erreichen?

Stand
AUTOR/IN
Max Stokburger
Max Stokburger  (Foto: SWR DASDING)
Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun (Foto: SWR, privat Zilan Hatun)

Ja, sagt die Internationale Energieagentur (IEA). Die Klimaziele zu erreichen sei schwierig, aber weiterhin möglich.

Das liegt laut IEA an einem Rekordwachstum bei der Solarenergie und Elektromobilität. Das wirke sich offenbar positiv aus. Es müsse aber viel mehr passieren, um das 1,5-Grad-Ziel zu schaffen. Die Energieagentur hat mehrere Forderungen:  

  • Langfristig muss auf fossile Energie wie Öl, Kohle und Gas verzichtet werden.
  • Die Kapazität erneuerbarer Energien muss bis 2030 weltweit verdreifacht werden. Dazu zählen Windräder, Solar und Photovoltaik.
  • Alle Länder müssen ihre Treibhausgas-Emissionen deutlich früher auf Netto-Null bringen. Reichere Länder müssen ärmere Länder unterstützen. China will zum Beispiel bis 2060 erst CO2-neutral werden.

Um das Ziel einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C aufrechtzuerhalten, muss die Welt schnell zusammenfinden.

Wichtig 💡: 2015 wurde im Pariser Klimaabkommen die 1,5-Grad-Grenze vereinbart. Das bedeutet, dass sich die Welt bis zum Jahr 2100 im Vergleich zur vorindustriellen Zeit (1850 bis 1900) nur um durchschnittlich 1,5 Grad erwärmen soll.

Umwelt Klimawandel: Warum die 1,5-Grad-Grenze so wichtig ist

Laut dem Weltklimarat wird schon im nächsten Jahrzehnt die 1,5-Grad-Grenze überschritten. Aber was bedeutet das?

DASDING NEWSZONE - Dein Tag, Dein Update DASDING

Weltweite Klimaziele: So ist die Lage!

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich die Erde bereits um fast 1,2 Grad erwärmt. Warum? Weil die Menschen zu viel CO2 ausstoßen. Nach UN-Angaben steuern wir bei der aktuellen Politik, also wenn wir nichts ändern, zum Ende des Jahrhunderts eher auf 2,8 Grad zu. Eine stärkere Erderwärmung führt unter anderem zu heftigeren Hitzewellen und Dürren.

Die Lage ist angespannt, aber nicht aussichtslos. Was wir selbst tun können, kannst du hier checken:

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

Viele Personen, Unternehmen und Vereine laden auf YouTube Video hoch mit Infos über sich und andere. Solche Videos können zu einer Nachrichten-Quelle für uns werden. Wir prüfen natürlich, ob der Kanal und die Inhalte im Video echt sind. Ein Häkchen neben dem Profilnamen bedeutet außerdem, dass der Kanal durch YouTube bestätigt wurde. YouTube gehört seit 2006 zu Google, einem US-Unternehmen von Alphabet.

Most Wanted