Zerstörte Häuser in der verwüsteten Hafenstadt Darna. Hilfe aus Deutschland ist nach den Überschwemmungen in Libyen aus Deutschland utnerwegs.

Überschwemmung

Diese Hilfe bekommt Libyen jetzt von Deutschland!

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Autor/in
Isabel Gebhardt
Isabel GebhardtNEWSZONE-Team
Max Stokburger
Max Stokburger

Bei der Flutkatastrophe haben Menschen alles verloren, was sie besitzen. Sie brauchen dringend Unterstützung.

Deshalb will Deutschland vier Millionen Euro zur Verfügung stellen. Damit sollen Notunterkünfte mit Decken, Kleidung, Kindernahrung und Medikamenten ausgestattet werden. Das hat Entwicklungsministerin Svenja Schulze angekündigt.

Viele Menschen haben ihr Zuhause und vielleicht auch Familienangehörige verloren. Wir wollen dabei helfen, dass sie ein Dach über dem Kopf haben und schnell mit dem Nötigsten versorgt werden können.

Außerdem sind Teams aus von Deutschland finanzierten Gesundheitszentren in Libyen jetzt auf dem Weg in das Überschwemmungsgebiet. Sie sollen dort unter anderem Kinder und Jugendliche, die Hilfe brauchen, unterstützen.

Noch mehr Unterstützung für Libyen

Ägypten hat einen Flugzeugträger nach Libyen geschickt. Der soll die verletzten Opfer vor Ort versorgen. Eingesetzt wird der Flugzeugträger wie ein schwimmendes Krankenhaus, auf dem Menschen versorgt und sogar operiert werden können. Die Klinik soll 900 Quadratmeter groß sein mit modernen Operationssälen.

Auch andere Länder helfen Libyen. Zusammen mit Deutschland haben Rumänien und Finnland die ersten Hilfsgüter losgeschickt. Darunter sind:

  • Zelte
  • Feldbetten
  • Decken
  • Generatoren
  • Lebensmittel
  • Wassertanks
  • Medizinische Ausrüstung

Außerdem ist ein Rettungsteam aus Italien auf dem Weg in die betroffenen Gebiete. Und: Auch Länder wie die USA, Frankreich, Katar, Ägypten und Tunesien haben ihre Hilfe angeboten. Die Vereinten Nationen stellen außerdem ungerechnet rund neun Millionen Euro zur Verfügung.

So heftig ist die Zerstörung durch die Überschwemmungen:

So kannst du helfen!

Wenn du den Menschen in Libyen auch helfen willst, kannst du zum Beispiel Geld geben. Wo du spenden kannst, erfährst du hier:

Überschwemmung in Libyen: Das ist passiert

Der Sturm "Daniel" hat am Sonntag für heftige Überschwemmungen gesorgt. Mehr als 5.000 Menschen sind gestorben. Es wird erwartet, dass die Zahl der Todesopfer noch weiter steigt. Laut dem Roten Kreuz werden noch rund 10.000 Menschen vermisst. Etwa 30.000 Menschen sind laut UN jetzt obdachlos.

Mehr Infos zur Flutkatastrophe bekommst du hier:

Quellencheck

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Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Die AFP (Agence France-Presse) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AP und SID.

Die ARD - das sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender in Deutschland zusammen. Dazu gehören zum Beispiel der SWR (Südwestrundfunk), der BR (Bayerischer Rundfunk) und der WDR (Westdeutscher Rundfunk). Die ARD-Journalisten berichten in Radio, Fernsehen, Internet und über Social Media, was in ihrer Region oder auch weltweit passiert. Außerdem gibt es Redaktionen für spezielle Themen zum Beispiel die Politik in Deutschland oder Gerichtsentscheidungen in Karlsruhe oder Sendungen wie Tagesschau oder Sportschau.

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