Ein Mensch schaut sich auf einem Smartphone pornografische Inhalte an. Die Fälle in Baden-Württemberg sind zwischen 2017 und 2022 gestiegen.

Baden-Württemberg

Belästigung, Vergewaltigung, Pornos verschicken: Das passiert immer häufiger!

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Autor/in
Max Stokburger
Max Stokburger
Louis Leßmann
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Die Straftaten in diesem Bereich haben sich in wenigen Jahren etwa verdoppelt. Wie du dich schützen kannst, steht hier.

12.400 "Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung" - so lautet der Oberbegriff - hat das baden-württembergische Innenministerium im Jahr 2022 registriert. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zu 2017 mehr als verdoppelt. Diese Infos hat das Innenministerium veröffentlicht, weil die AfD-Fraktion danach gefragt hat. Zu den Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zählen unter anderem sexuelle Belästigung und Vergewaltigung:

  • Sexuelle Belästigung: 2017 gab es 1.133 Fälle -> 2022 gab es 1.838 Fälle.
  • Sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung: 2018 gab es 901 Fälle -> 2022 gab es 1.237 Fälle.

Baden-Württemberg: Deutlich mehr pornografische Inhalte verschickt

Beim Versenden pornografischer Inhalte gab es zwischen 2017 und 2022 einen heftigen Anstieg. Die Zahlen haben sich auf über 5.600 Fälle vervierfacht! Warum? Experten sagen, dass das mit einer häufigeren Smartphone- und Social-Media-Nutzung zusammenhängt.

Das Innenministerium denkt, dass das auch damit zu tun hat, dass Provider von Social Media oder anderen Plattformen verpflichtet sind, verschickte Bilder und Videos zu checken. Es muss geprüft werden, ob die Aufnahmen sexuellen Missbrauch von Kindern oder Jugendlichen enthalten.

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