Cannabispflanzen - Eigentlich soll Cannabis ab April legal werden. Aber: Einige Politiker haben was dagegen. Das Gesetz könnte auf Oktober verschiben werden

Politik

Cannabis-Legalisierung: Wird alles auf Oktober verschoben?

Stand
Autor/in
Isabel Gebhardt
Isabel GebhardtNEWSZONE-Team
Zilan Hatun
Autorenprofil Zilan Hatun

Eigentlich soll Cannabis ab April legal werden. Aber: Einige Politiker haben was dagegen und könnten es noch stoppen.

Die Ministerinnen und Minister aus den Bundesländern müssen über die geplante Teil-Legalisierung von Cannabis nämlich noch im Bundesrat diskutieren. Einige wollen dem neuen Gesetz aber offenbar nicht zustimmen. Warum?

  • Sie sagen, dass die Zeit bis April nicht ausreicht, um alles vorzubereiten.
  • Besonders groß ist die Kritik am rückwirkenden Straferlass. Einige Minister glauben, dass bis April nicht alle alten Fälle, in denen Leute wegen Cannabisbesitzes verurteilt wurden, geprüft werden können.
  • Außerdem haben sie Bedenken, dass es Probleme beim Kinder- und Jugendschutz oder mit Drogenkriminalität geben könnte.
Newszone-Logo

Bundesrat könnte dafür sorgen, dass sich Cannabis-Freigabe verschiebt

Dauer

Anmod
Nachdem der Bundestag die geplante Teil-Legalisierung von Cannabis beschlossen hat, könnte der Bundesrat sie noch aufhalten. Mehrere Landesminister haben Widerstand angekündigt, weil die Zeit bis April nicht für die nötigen Vorbereitungen reiche. Offenbar zeichnet sich eine Mehrheit ab, die Freigabe zumindest zu verschieben.

Und jetzt?!

Unter anderem NRW-Justizminister Benjamin Limbach ist gegen die Teil-Legalisierung ab dem 1. April. Er hat jetzt vorgeschlagen, alles um ein halbes Jahr zu verschieben - also auf Oktober. Ob das passiert, ist noch unklar. Entschieden wird das wohl am 22. März. Da findet die nächste Sitzung des Bundesrats statt.

So ist die Cannabis-Legalisierung derzeit geplant:

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die ARD - das sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender in Deutschland zusammen. Dazu gehören zum Beispiel der SWR (Südwestrundfunk), der BR (Bayerischer Rundfunk) und der WDR (Westdeutscher Rundfunk). Die ARD-Journalisten berichten in Radio, Fernsehen, Internet und über Social Media, was in ihrer Region oder auch weltweit passiert. Außerdem gibt es Redaktionen für spezielle Themen zum Beispiel die Politik in Deutschland oder Gerichtsentscheidungen in Karlsruhe oder Sendungen wie Tagesschau oder Sportschau.

Die ARD - das sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunksender in Deutschland zusammen. Dazu gehören zum Beispiel der SWR (Südwestrundfunk), der BR (Bayerischer Rundfunk) und der WDR (Westdeutscher Rundfunk). Die ARD-Journalisten berichten in Radio, Fernsehen, Internet und über Social Media, was in ihrer Region oder auch weltweit passiert. Außerdem gibt es Redaktionen für spezielle Themen zum Beispiel die Politik in Deutschland oder Gerichtsentscheidungen in Karlsruhe oder Sendungen wie Tagesschau oder Sportschau.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

Most Wanted