Verletzte liegen nach einem Erdbeben in einem Krankenhaus. Am 07.10.2023 hatten mehrere Erdbeben die afghanische Grenzprovinz erschüttert.

Naturkatastrophe

Erdbeben in Afghanistan: Deshalb trifft es Frauen und Mädchen besonders hart!

Stand
AUTOR/IN
Max Stokburger
Max Stokburger
Johannes Seiler
Johannes Seiler

Viele Menschen haben nach den Beben am Wochenende alles verloren und brauchen dringend Hilfe - gerade Frauen und Mädchen.

Sie leiden besonders unter den Folgen, sagt die Hilfsorganisation Care. Warum? Seit über zwei Jahren herrschen in Afghanistan die Taliban und schränken die Rechte von Frauen und Mädchen immer weiter ein. Das erschwere für sie auch den Zugang zu lebensrettenden Diensten. Hilfswerke könnten weibliche Bedürftige nur noch sehr eingeschränkt erreichen.

Die Lage im betroffenen Gebiet sei angespannt: Den Menschen fehle es an Unterkünften, Trinkwasser und Medikamenten. Nothilfe-Teams von Care seien in der Region und hätten mobile Kliniken errichtet. Das reiche aber nicht. Deshalb fordert die Organisation mehr internationale Unterstützung. Support für das Land fordert auch die Hilfsorganisation Save the Children:

Diese Katastrophe trifft Kinder, die ohnehin schon schwer unter Hunger und Nahrungsmittelknappheit leiden.

Erdbeben in Afghanistan: Deutschland will helfen

Deshalb schickt Deutschland fünf Millionen Euro als Unterstützung nach Afghanistan. Das Auswärtige Amt hat auf X - früher Twitter - gesagt, dass das Geld an Hilfsorganisationen wie die Caritas und Save the Children gehen soll. Mit dem Geld sollen unter anderem Verletzte medizinisch versorgt werden.  

Die Berichte aus #Afghanistan sind schockierend - tausende Menschen haben bei den furchtbaren #Erdbeben ihr Leben verloren. Wir lassen die Überlebenden nicht allein. Über den Afghanistan Humanitarian Fund stellen wir sofort 5 Mio Euro zusätzlich zur Verfügung. 1/2

Wenn auch du die Menschen in Afghanistan supporten willst, kannst du hier spenden.

Bei den Beben am Samstag sind wohl über 1.000 Menschen gestorben. Was in Afghanistan passiert ist, steht hier:

Quellencheck

Wo haben wir unsere Infos her? Wir sagen es dir!

Die dpa ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel Reuters, AFP, AP und SID.

Der Evangelische Pressedienst (epd) ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, Reuters, AFP, AP und SID.

X ist ein soziales Netzwerk aus den USA und wird häufig von Politikern oder Journalisten genutzt. Bis zu seiner Umbenennung hieß das Netzwerk Twitter. Auch Unternehmen und Vereine sind auf X aktiv. Sie schreiben Beiträge (früher: Tweets) mit wichtigen Infos über sich selbst. Ein solcher Beitrag kann dadurch zu einer Nachrichtenquelle für uns werden. Wir prüfen natürlich, ob das Profil und der Beitrag echt sind. Seit Elon Musk das soziale Netzwerk gekauft hat, ist das allerdings schwieriger geworden. Deshalb sind wir sehr vorsichtig mit Informationen, die ausschließlich über X verbreitet werden.

Auch andere Medien und Webseiten können für uns Quellen für News sein. Das sind zum Beispiel Seiten, die sich nur mit einem Themenbereich beschäftigen und deshalb Spezialisten in dem Bereich sind. Für Seiten wie hiphop.de oder raptastisch.net arbeiten zum Beispiel Musik-Journalisten, für Webseiten wie golem.de oder t3n.de Technik-Journalisten.

Most Wanted

  1. Stars "Bridgerton"-Star wird für Bodyshaming-Konter gefeiert 👏

    Ein Journalist meinte zu ihr, dass es "sehr mutig" sei, Penelope Featherington zu spielen. Ihre Antwort gibts hier!