Wissenschaftler gehen davon aus, dass 2023 wohl das heißeste Jahr seit 125.000 Jahren wird. Das hat auch mit dem Oktober zu tun.

Klima

Wissenschaftler: 2023 wohl das heißeste Jahr seit 125.000 Jahren 🥵

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Max Stokburger
Max Stokburger
Niklas Behrend
Niklas Behrend

Verantwortlich für diesen Negativrekord ist unter anderem der warme Oktober. Warum wird es immer heißer?

Dieser Oktober war weltweit mit Abstand der wärmste seit Beginn der Messungen im Jahr 1940. Das sagt der EU-Klimawandeldienst Copernicus. Weltweit lag die Durchschnittstemperatur im Oktober bei 15,3 Grad - das sind rund 0,4 Grad mehr als der bisherige Oktoberrekord aus dem Jahr 2019.  

Der Temperaturrekord im Oktober führe laut EU-Wissenschaftlern "ziemlich sicher" dazu, dass das Jahr 2023 das wärmste seit 125.000 Jahren werde. Um so eine Aussage treffen zu können, sind Messwerte aus Quellen wie Eisbohrkernen nötig. Durch diese können Forscher das Klima vor hunderttausenden Jahren ermitteln.

Warum ist es in diesem Jahr so heiß?

  • Als eine Ursache gilt, dass die Menschen zu viel CO2 ausstoßen. Die weltweiten CO2-Emissionen erreichten 2022 ein Rekordhoch.
  • Auch dazu beigetragen hat das Wetterphänomen El Niño. Das hat in diesem Jahr dafür gesorgt, dass sich das Oberflächenwasser im östlichen Pazifik erwärmt.

Klimawandel: DAS sind die Folgen!

Durch den Klimawandel kommt es zu heftigen Wetterereignissen. Dazu gehörten in diesem Jahr Überschwemmungen, Hitzewellen und Waldbrände. Das dürfe laut Klimawissenschaftler Piers Forster nicht zur "neuen Normalität" werden. Er fordert, dass schnell weniger Treibhausgase ausgestoßen werden. So könne die Erwärmung halbiert werden.

Was du selbst gegen den Klimawandel tun kannst, checkst du in diesem Video:

Können wir die Klimaziele aus dem Pariser Klimaabkommen noch erreichen? Mehr dazu hier:

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Reuters ist eine Nachrichtenagentur. Dort arbeiten Journalisten, Kameraleute, Fotografen. Sie sind in Deutschland und weltweit bei wichtigen Ereignissen dabei. Informationen, Bilder und Videos stellen sie anderen zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass Zeitungen, Sender und Online-Portale über Themen berichten können, bei denen sie keine eigenen Leute vor Ort hatten. Weitere Nachrichtenagenturen, mit denen wir arbeiten, sind zum Beispiel dpa, AFP, AP und SID.

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