Kanye West (Foto: Imago / ZUMA Press)

Starnews "Slavery was a choice" - Was ist nur los mit Kanye West?

Yeezy sagt er liebe Trump, er sagt an der Sklaverei seien die Schwarzen selbst schuld und meint, das dürfe er alles sagen, weil alle ihre Meinung frei äußern dürften. Aber im Netz bekommt er dafür jetzt ordentlich Hate.

Im Interview mit TMZ hat sich Kanye West fragwürdig zur Sklaverei von Schwarzen geäußert (ab 1:14 min): "Wenn man von über 400 Jahren Skalverei hört: 400 Jahre? Das klingt für mich nach eigener Wahl!" Und behauptet, er würde die ganze Welt repräsentieren.

Nach diesen krassen Aussagen hat sich in der TMZ-Redaktion auch ein schwarzer Mitarbeiter eingemischt und gemeint, er glaube nicht, dass Kanye überhaupt denke. Schließlich gäbe es Beweise, dass die Sklaverei eben keine freie Entscheidung von Schwarzen war. Und er sei wirklich enttäuscht von Kanye. Denn wohingegen Yeezy ein wirklich gutes und glamouröses Leben als Superstar führen könnte, weil er ein "Genie" sei, würden viele Schwarze noch immer unter Rassismus gegen Schwarze leiden, zum Teil müssten sie sogar um ihr Leben fürchten.

Viel Hate für Kanye im Netz

Noch mehr Kritik für Kanye West gibt's im Netz, bei Twitter zum Beispiel. Unter dem Hashtag #IfSlaveryWereAChoice posten viele User Beweise, weshalb Sklaverei eben keine freie Entscheidung war. Schau' dir hier die treffendsten Tweets an:

Auf Twitter versucht Kanye seine Aussage zu korrigieren

Bei all dem Hate im Netz gegen Kanye hilft es auch nichts, dass er versucht hat seine fragwürdige Aussage aufzufangen: "Selbstverständlich weiß ich, dass Sklaven nicht aus freiwillig gefesselt und auf ein Schiff gebracht wurden. Mein Punkt ist, dass wir in dieser Position verharrt sind, obwohl wir in der Mehrzahl waren. Wir waren also geistig versklavt."

Snoop Doggs Antwort auf Kanye Wests "Slavery was a choice"

Jetzt hat sich auch Snoop Dogg zu Wort gemeldet. Bei Instagram hat er ein Foto eines weißen Kanye West gepostet. Der Untertitel: „Der neue Kanye“. Sieht erstaunlich echt aus.