Shirin David  (Foto: Shervin Karimdadiam)

Neue Musik/Meinung

Alles rasiert: Shirin David mit den „Babsi Bars“

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AUTOR/IN
Joshua Modler
Josh (Foto: SWR, DASING)

Gestern hat Shirin David ihren Song „Babsi Bars“ rausgehauen, heute ist er Gesprächsthema Nummer eins in der Deutschrap-Szene. Unser Rapnews-Host Joshua hat sich die Bars mal genauer angehört.

Ich war schon sehr gespannt, als Shirin David vor ein paar Tagen die „Babsi Bars“ angekündigt hat. Steht ein „Bars“ im Titel eines Rap-Songs, weiß man als Fan schon Bescheid. Denn das deutet immer darauf hin, dass hier die Lines im Vordergrund stehen werden. In den meisten Fällen haben solche Songs auch keine Hook, Bridge oder sonst was. Die Highlights gibt’s hier durch Quotables und krasse Lines – und davon haben die „Babsi Bars“ eine ganze Menge!

Shirin David hat krasse Bars

Das große Highlight und jetzt schon die meist zitierte Line ist die hier:

Von „Bei Gott ist sie sexy“ hin zu „Vallah, sie's 'ne Schlampe!“ / Die deklarier'n ein'n Minirock zu maximaler Schande / Doch 'ne Frau mit Grips im Kopf wird abgetan zu 'ner Emanze

Ich glaube, dazu muss man nicht mehr sagen. Shirin David hat sich in den letzten Wochen auch immer wieder gegen Slutshaming ausgesprochen. Mehr Infos dazu bekommt ihr in dieser Folge von unserem neuen YouTube-Format „BRUST RAUS“.

Shirin David gibt Props an Fußballerin

Während deutsche Rapper ständig über irgendwelche Fußballer rappen, hat sich Shirin David wohl gedacht: Warum gibt es solche Lines nicht auch mit Fußballerinnen? In den „Babsi Bars“ gibt’s Props für Alisha Lehmann, Stürmerin bei West Ham United und der Schweizer Nationalmannschaft.

Querverweise in den „Babsi Bars“

Shirin David zeigt mit den „Babsi Bars“ auch mal wieder, was für ein großer Rapfan sie ist. Auf dem Remix zu Kanye Wests „Diamonds from Sierra Leone“ rappte Jay-Z vor 15 Jahren seine legendäre Zeile:

I’m not a businessman; I’m a business, man!

Shirin David macht daraus:

Ich bin keine Famebitch; Ich bin einfach fame, Bitch!

Aber da ist noch mehr. Im weiteren Verlauf des Songs switcht sie zweimal ins Englische und zitiert dabei zuerst Mos Def und seinen Song „Ms. Fat Booty“ und dann Eminem mit „The Way I Am“. Soll mal noch einer sagen, Shirin David hätte mit HipHop nichts zu tun…

Shirin David bekommt Props von überall

Shirin David wird wohl nie aufhören, in der Deutschrap-Szene eine polarisierende Figur zu sein. Aber bei den „Babsi Bars“ sind sich wohl alle einig: Shirin David hat abgeliefert.

Seit dem Release des Songs (der übrigens ein YouTube Exclusive bleiben wird), ist ihre Insta-Story voll mit Reposts von Komplimenten. Egal ob PA Sports, Xatar, HipHop-Medien,... – alle feiern den Song. Auch der Post zu den „Babsi Bars“ kann sich vor den Unmengen an Feueremojis und Props nicht retten.

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