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Politik

Was denkt dein Lehrer über die AfD?

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Zilan Hatun
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Max Stokburger
Max Stokburger  (Foto: SWR DASDING)

Die Chefin der größten Bildungsgewerkschaft findet: Lehrer sollten sich im Unterricht mit der AfD auseinandersetzen.

Dabei gehe es vor allem darum, sich mit der Kritik an der Partei zu befassen. Konkrete Aussagen und Vorgänge sollten analysiert und besprochen werden, so die Chefin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern. Der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten" sagt sie:

Die AfD ist eine Partei mit verfassungsfeindlichen Tendenzen. Das dürfen und sollen Lehrerinnen und Lehrer auch im Klassenraum so sagen.

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GEW: Auseinandersetzung mit AfD im Unterricht

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GEW: Auseinandersetzung mit AfD im Unterricht

Kritischer Blick auf die AfD in der Schule? Deutscher Lehrerverband äußert sich

Der Deutsche Lehrerverband hat Finnern teilweise zugestimmt, er ist aber eher für einen "breiten Blick". Der Verbandschef sagt, dass mit Schülerinnen und Schülern offen besprochen werden sollte, dass es Verfassungsfeinde links, rechts, aber auch im religiösen Bereich gibt.

AfD-Bildungspolitiker: Ja zur kritischen Auseinandersetzung

Der AfD-Bildungspolitiker Götz Frömming warnt hingegen davor, Lehrerinnen und Lehrer zu instrumentalisieren. Er habe nichts gegen eine kritische Auseinandersetzung mit der AfD. Aber er findet es problematisch, dass Finnern es nicht notwendig findet, einen kritischen Blick auf die Grünen oder die SPD zu werfen.

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